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Steuerreformgesetz 2019/20 – Änderungen bei Sachbezug und NoVA

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Steuerreformgesetz 2019/20 – Änderungen bei Sachbezug und NoVA

Wir möchten Sie gerne über das geplante Steuerreformgesetz 2019/2020 informieren, welches unter anderem Änderungen der NoVa und der Sachbezugsregelung vorsieht. 

Aufgrund der Umstellung auf das WLTP-Messverfahren werden die CO2-Emissionswerte ab 2020 deutlich höher sein als bisher. Um eine steuerliche Mehrbelastung der Arbeitnehmer zu verhindern, werden die Grenzwerte des CO2-Ausstoßes für die Einordnung des Sachbezugs voraussichtlich wie folgt angepasst:

Jahr der Erstzulassung     Maximaler CO2-Emissionswert 

2020                                     141 Gramm pro Kilometer 
2021                                     138 Gramm pro Kilometer 
2022                                     135 Gramm pro Kilometer 
2023                                     132 Gramm pro Kilometer 
2024                                     129 Gramm pro Kilometer 
ab 2025                                126 Gramm pro Kilometer 

Im Klartext heißt das: Fahrzeuge mit einer Erstzulassung ab 01.01.2020 und einem CO2-Ausstoß von 142 g/km werden mit 2% der Anschaffungskosten (max. EUR 960 pro Monat) besteuert. Fahrzeuge mit CO2-Werten von max. 141 g/km werden mit 1,5% Sachbezug bzw. max. EUR 720 monatlich bemessen. Die Grenze sinkt wie bisher um 3 Gramm pro Jahr und bezieht sich immer auf das Jahr der Erstzulassung.

Für Fahrzeuge mit einer Zulassung vor dem 01.01.2020 ist der Sachbezug unverändert anzusetzen.

Aus dem aktuellen Gesetzesentwurf geht auch hervor, dass für die Berechnung der NoVA eine neue Methode herangezogen wird. Änderungen gibt es auch bei der motorbezogenen Versicherungssteuer, die künftig zusätzlich zur Motorleistung auch den Faktor CO2 berücksichtigt. 

Bitte beachten Sie, dass es sich dabei nur um einen Gesetzes- bzw. Verordnungsentwurf handelt. Wir informieren Sie gesondert über alle Neuerungen, sobald die endgültige Beschlussfassung bzw. Verlautbarung im Bundesgesetzblatt feststeht.